
Kreisklasse West: Bleibt der SV Neusorg nach dem Derby an der Tabellenspitze?
Kreisklasse West: Bleibt der SV Neusorg nach dem Derby an der Tabellenspitze?

Kreisklasse West, 6. Spieltag
Samstag, 30. August
12 Uhr: SV 08 Auerbach II (11) – VfB Mantel (12)
Am Samstag zur Mittagszeit trifft die Zweite aus Auerbach zum Kirwaspiel auf den VfB Mantel. Beide Teams haben aktuell einen Sieg in der Saison eingefahren und wollen diese Statistik natürlich ausbauen, um zunächst aus dem unteren Tabellendrittel herauszukommen. Die Gäste aus Mantel reisen mit vier Niederlagen am Stück in die Bergstadt. Auerbach hingegen hat am vergangenen Spieltag doch etwas überraschend in Seugast drei Zähler geholt.

„Ich sage es mal so: Es ist ein extrem wichtiges Spiel, um sich etwas von den einen oder anderen Kontrahenten abzusetzen“, sieht es Auerbachs Trainer Andreas Trenz im Vorfeld. „Wenn wir die gezeigte Leistung vom vergangenen Wochenende bestätigen, dann habe ich kein schlechtes Gefühl, einen Heimdreier einzufahren. Ich sehe Mantel als eine sehr defensiv starke Mannschaft, da muss man die wenigen Chancen, die man hat, nutzen.“
15 Uhr: TSV Königstein II (14) – SC Schwarzenbach (13)
Die beiden einzigen Mannschaften der Kreisklasse West, Königstein und Schwarzenbach, die in der neuen Saison noch keinen Sieg einfahren konnten, treffen am Samstagnachmittag direkt aufeinander. „Jetzt zählt es für uns“, meint Königsteins Trainer Bernd Schmidt vor der Partie. „Es ist zwar am Anfang der Saison, aber es ist schon ein richtungsweisendes Spiel. Wir wollen unser erstes Spiel in der Kreisklasse gewinnen. Personell wird es zwar wieder ein Drahtseilakt, da wir in beiden Mannschaften viele Urlauber haben, aber am Schluss haben wir einen großen Kader, um das zu kompensieren.“
Nach dem Trainerwechsel in Schwarzenbach konnte man im Heimspiel gegen Riglasreuth keinen Sieg einfahren, der sehr nötig geworden wäre. „Wir fahren nach Königstein, um drei Punkte mitzunehmen“, so Uwe Salfer aus Schwarzenbach. „Das Team weiß, um die Wichtigkeit des Spiels. Eine gute defensive Arbeit, mehr Druck vorne auf die gegnerische Abwehr ausüben, das sollte der Schlüssel sein, um Zählbares mitzunehmen.“ Personell wird sich beim SCS wenig zur Vorwoche verändern.
15 Uhr: SV Riglasreuth (7) – SV Neusorg (1)
Die Gastgeber haben am vergangenen Spieltag einen ganz wichtigen Auswärtssieg einfahren können. In Schwarzenbach hat man einen direkten Kontrahenten um die unteren Tabellenplätze schlagen können. Und sie haben auch schon gegen Kemnath und Dießfurt bewiesen, wie schwierig es ist, gegen die Wegmann-Truppe zu gewinnen. So werden die wohl vielen Zuschauer am Sonntagnachmittag eine kampfstarke Mannschaft auf dem Platz erleben, um den Tabellenführer zu stürzen.
Ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß, viele Fans werden den SV Neusorg im Derby begleiten. Und nach dem ersten Punktverlust am vergangenen Wochenende möchte der SV Neusorg im Derby gegen den SV Riglasreuth wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Trainer Patrick Müller erwartet eine intensive Partie, in der seine Mannschaft von Beginn an hellwach sein muss. „Ein Derby braucht keine zusätzliche Motivation“, so Müller. „Wir wissen, dass Riglasreuth alles hineinhauen wird – darauf müssen wir vorbereitet sein. Es gilt, die Fehler vom letzten Spiel abzustellen und mit voller Energie ins Spiel zu gehen.“ Wie bei vielen Teams in dieser Phase der Saison, muss auch der SV Neusorg auf einige Urlauber und verletzte Spieler verzichten. Trotzdem ist die Stimmung im Team positiv, und der Fokus liegt voll auf dem Derby.
15 Uhr: SV Wildenreuth (10) – DJK Seugast/FC Schlicht II (9)
Nach dem doch etwas überraschenden, aber nicht unverdienten Auswärtspunkt beim Tabellenführer in Neusorg will der Aufsteiger aus Wildenreuth den Fans zu Hause zeigen, dass sie zu Recht in der Kreisklasse stehen. „Seugast ist für uns eine absolute Unbekannte“, so Wildenreuths Trainer Thomas Bayer. „Und die bisherigen Ergebnisse von Seugast machen es zusätzlich schwierig, den Gegner überhaupt einzuschätzen. Wir machen uns aber auf einen Gegner gefasst, der an guten Tagen zu den stärksten in der Liga zählen kann. Sie haben viel Erfahrung und mit David Smolak wohl den besten Stürmer der Liga in ihren Reihen. Idealerweise gelingt es uns aber mit einer guten Leistung, den Gegner in der Tabelle zu überholen.“
„Ich erwarte aufgrund des vergangenen Wochenendes natürlich eine Reaktion meiner Mannschaft“, meinte DJK-Trainer Florian Weiß in Bezug auf die 1:2-Niederlage gegen Auerbach. Weiß war vor allem mit der Einstellung seines Teams vollkommen unzufrieden. „Wenn wir unsere Grundtugenden an den Tag legen, wird sich auch unsere fußballerische Überlegenheit durchsetzen können.“ Und natürlich will er mit seinem Team die drei Zähler mit nach Hause nehmen, obwohl er auch weiß, wie unangenehm der Gegner sein kann.
15 Uhr: SV Immenreuth (5) – SV Hahnbach II (4)
Der heimische SV Immenreuth hat die schwere 0:6-Klatsche gegen die DJK Seugast/Schlicht am letzten Spieltag weggesteckt und in Mantel spät, aber mehr als wichtig, die drei Zähler entführt. Nun kommt mit der Zweiten aus Hahnbach ein schwerer Brocken nach Immenreuth. „Auf jeden Fall ein schwerer Gegner“, sieht es Trainer Matthias Müller. „Hahnbach gehört für mich zu den stärksten Mannschaften in dieser Liga. Aber wir haben ein Heimspiel und wollen auf jeden Fall punkten.“
Personell wird sich beim SVI einiges erst kurzfristig entscheiden, aber Müller hofft, dass diese sich zu letztem Sonntag bessert. „An dieser Stelle möchte ich auch nochmal ein Kompliment an die Mannschaft geben und an die, die ausgeholfen haben und über 90 Minuten einhundert Prozent in Mantel gegeben haben.“
15 Uhr: FC Dießfurt (3) – DJK Ebnath (2)
Dieses Spitzenspiel hatte man vor der Saison nicht auf dem Zettel. Zwar rechnete man mit dem FCD als einer Mannschaft, die oben dabei sein wird. Doch mit den Gästen aus Ebnath hatte man nach dem knappen Klassenerhalt nicht gerechnet. Doch die Gastgeber haben das Ziel, wieder in die Kreisliga aufzusteigen, und da sollen drei Punkte gegen Ebnath helfen. „Wir müssen auch gegen den Tabellenzweiten Ebnath eine konzentrierte Leistung bringen“, so Henry Schraml vom FCD. „Man darf in dieser Klasse keinen Gegner zu leichtnehmen. Durch einen guten Kader können wir die Verletztenliste zwar gut kompensieren, aber die schwere Verletzung von Dominic Brüderer schmerzt schon.“ Der FC Dießfurt wird aber dennoch eine schlagkräftige Mannschaft stellen können, um die drei Punkte zu Hause behalten zu können.
„Dießfurt ist eine Mannschaft, die ich bis zum Ende in der Spitzengruppe sehe und die erfahrungsgemäß heimstark ist“, so Ebnaths Trainer Johannes Reiß vor dem Topduell. „Wir werden ohne Druck hinfahren und ich hoffe, dass uns eine ähnlich disziplinierte Leistung wie letzte Woche gegen Kemnath gelingt. Allerdings mahnen wir vom Trainerteam die Mannschaft, dass wir nicht überschwänglich werden. Letztes Jahr hatten wir nach fünf Spielen auch elf Punkte und wir wissen ja, dass es am Ende knapp wurde. Deshalb voller Fokus von Spiel zu Spiel.“
15 Uhr: SVSW Kemnath (6) – TSV Pressath (8)
Die Gastgeber hatten sich vor der Saison nach fünf Spieltagen etwas weiter oben in der Tabelle gesehen, aber die Leistungen sind zurzeit zu unkonstant. So sieht es auch Trainer Tobias Gradl das Spiel am Sonntagnachmittag nicht unbedingt als leicht an: „Gegen Pressath wollen wir endlich unseren ersten Heimdreier einfahren. Uns ist bewusst, dass der TSV nach dem Trainerwechsel hochmotiviert auftreten wird. Entscheidend wird sein, dass wir von Beginn an körperlich dagegenhalten, Grundtugenden auf den Platz bringen und die Chancen konsequent nutzen.“
In Pressath wusste man bis zum Wochenende noch nicht, wer die Mannschaft am Sonntag in Kemnath auf den Platz als Übungsleiter führen wird. Diese Funktion soll intern gelöst werden. „Nun steht die Mannschaft in der Pflicht“, hatte Vorstand Josef Sirtl unter der Woche gesagt. Sollte dies am Sonntag beim SVSW nicht gelingen, Punkte zu holen, wird der TSV Pressath weiter nach unten in der Tabelle rutschen.
Kreisklasse West
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